Fragend Voran-Heft: Radikal Gärtnern? Utopisch Ackern? Perspektiven emanzipatorischer Landnutzung! - Thematische Diskussion und Aufgabenverteilung

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Radikal Gärtnern? Utopisch Ackern? Perspektiven emanzipatorischer Landnutzung!

Potentielle thematische Gliederung der Broschüre:

  • Emanzipatorisches Lernen: Wie lerne ich in Sachen "emanzipatorische Landnutzung"? Konventionelle Lehre / Studium, "alternative" Ausbildungswege (freie Ausbildung, Uni Witzenhausen, FH Eberswalde usw.) oder gänzlich selbst organisierte Ausbildung? Wie umgehen mit herrschaftskritischen Ansprüchen an meine Lernwege und Lernorte und entsprechenden Enttäuschungen? Wie selbstbestimmt lernen ohne Verwertungslogik? Wie kann selbstbestimmtes Lernen auf Höfen und in anderen Projekten aussehen, welche Erfahrungen gibt es, welche Empfehlungen könnten gegeben werden?
  • Emanzipatorische "Arbeit" und Organisierung der Landnutzung: Warum gärtnere und ackere ich? Was ist meine Vision? Wie kommen ich meiner Utopie im Hier und Jetzt näher? Wie halte wir Landnutzung aus der Verwertungslogik und uns persönlich aus der bürgerlichen-bäuerlichen Arbeits-Tretmühle raus? Geht das überhaupt: Gutes Leben, Gärtnern und Ackern? Welche Organisations-Ansätze gibt es jenseits der Verwertungslogik? Community Supported Agriculture, Kooperativen, Kommunen, Hofgemeinschaften, Nicht-kommerzielle Landwirtschaft, Food-Coops, Nutzungsgemeinschaften für Landtechnik...?
  • Emanzipatorische Landnutzungs-Praxis: Welche Landnutzungsmethoden sind richtungsweisend. Wie könnte Landnutzung in einer herrschaftsfreien Welt aussehen? Minimalbodenbearbeitung im Acker- und Gemüsebau. Mischfruchtanbau. Tierhaltung - Ob überhaupt und wenn ja: Wie?. Welche Technik? Bio-vegane Landwirtschaft? Waldgärten? Agro-Forst? Nahrungsmittelproduktion ohne Herrschaft? Obstbau, Baumschülerei? Was produzieren außer Nahrungsmitteln? Rohstoffe für Klamotten, Dämmstoffe etc. aus Faserpflanzen, Ölpflanzen für Treibstoff, Energie und Wärme aus dezentralem, bäuerlichen Biogas. Holz aus Agro-Forst-Systemen, Hecken und Forstwirtschaft. Wie und mit wem lagern, aufarbeiten und verarbeiten der Rohstoffe?
  • Emanzipatorische Agitation und Kooperation in Sachen Landnutzung: Wie manage ich es trotz des "Berufs" nebenher widerständige Aktionen vorzubereiten und durchzuziehen? Wie kann ich Vollzeit-Aktivist_Innen das Leben leichter und schöner machen, meine Resourcen, mein Projekt, meinen Hof, meine Produkte teilen? Mit Aktionsplattformen und Polit-Projekten kooperieren? Wie vermittle ich mein "Tun" und dessen revolutionäre Perspektive, welche Bündnispartner gibt es im landwirtschaftlich-gärtnerischen Bereich, welche Chancen der Politisierung gibt es dort? Welche Bündnispartner zur Politisierung gibt es? Kleinbäuer_Innen-Vereinigungen - Strukturell konservativ oder emanzipatorisches Potential?
  • Verteilung der Broschüre: Freie Ausbildung, Agrar-Fakultäten, übliche Polit-Events, AbL-Versand, Aktionsversand,
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