Ein militanter Hund drang in revolutionärem Auftrag in eine Küche ein und nahm etwas zu essen, um es an die Armen zu verteilen. Daraufhin spielte der dort arbeitende, weiß Uniformierte sein häusliches Gewaltmonopol aus und bestätigte sich durch das zerteilen des militantes Hundes in revolutionärem Auftrag als gewaltbereiter Kapitalist und Speziesist und bestätigte außerdem die patriarchale Ordnung, da er ein sich männlich definierendes Wesen war. Diese Tat führte zu umfangreichen Solidaritätsbekundungen seitens anderer Hunde, die ihm eine Mahnmal errichteten.
Selbst heute noch ist dieses Ereignis allgemein bekannt geblieben, wenn auch unpolitisiert worden, durch folgendes Lied:
Ein Hund kam in die Küche,
und stahl dem Koch ein Brot;
Da nahm der Koch die Kelle,
und schlug den Köter tot.
Da kamen alle Hunde,
und gruben ihm ein Grab;
Und setzten einen Grabstein,
auf dem geschrieben stand:
...
Die allgegenwärtige Geschichtsverdrehung zeigt sich deutlich an folgendem: Es existiert eine Variante des Liedes, bei dem die Rollen genau umgekehrt sind - allerdings stiehlt hier der Koch ein unveganes Ei. Experten rätseln immer noch über die Bedeutung dieses Eies nach.
Soweit die Nachrichten des heutigen Tages!